In dem kleinen Marktflecken Y., wo sich jeder Reisende gern so lange aufhaelt, als er muss, naemlich so lange als die Post ausbleibt, traf ich in den Hundstagen des Jahres 1836 zum letztenmal ein. Der Ort ist einer von denen, wo man nur auf dem Leichenacker erfaehrt, dass Menschen darin leben, weil eine Reihe ehrwuerdiger Grabsteine, die man nicht Luegen zu strafen wagt, versichern, dass Menschen darin sterben. Diesmal kannte ich ihn nicht wieder, und ich wuerde geglaubt haben, der Postillon sei fehlgefahren, wenn sich nicht der mir unvergessliche Postmeister, eine lange, duerre, windschiefe Figur, die sich scheu und verlegen in jede Ecke drueckt, als ob sie schon durch ihre blosse