Nachtruhe bequem machte. Sie nahm ihre Schuerze als ein Maentelchen um, zog ihren grossen schwarzen, wachsleinenen Hut tiefer in die Augen, legte sich ihr Buendel unter den Kopf zurecht und gab auf keine Frage Antwort.
"Was fehlt dieser alten Frau?" fragte ich einen der Anwesenden; da kamen Antworten von allen Seiten: "Sie koemmt sechs Meilen Weges vom Lande, sie kann nicht weiter, sie weiss nicht Bescheid in der Stadt, sie hat Befreundete am andern Ende der Stadt und kann nicht hinfinden, "--"Ich wollte sie fuehren", sagte einer, "aber es ist ein weiter Weg, und ich habe meinen Hausschluessel nicht bei mir. Auch wuerde sie das Haus nicht kennen, wo sie hin will."--"Aber hier kann die Frau nicht liegen bleiben", sagte ein Neuhinzugetretener. "Sie will aber platterdings", antwortete der erste; "ich habe es ihr laengst gesagt, ich wolle sie nach Haus bringen, doch sie redet ganz verwirrt, ja sie muss wohl betrunken sein."--"Ich glaube, sie ist bloedsinnig. Aber hier kann sie doch in keinem Falle bleiben", wiederholte jener, "die Nacht ist kuehl und lang."
Waehrend allem diesem Gerede war die Alte, grade als ob sie taub und